Noch schnell ein paar Einkäufe erledigen und dann mal schnell die Fähre nehmen. So war der Plan. Wir sind wie immer nicht so super früh los gekommen – was ja nicht weiter schlimm ist, die Fähren fahren ja 7-10 mal am Tag nach Tanger. In Algeciras angekommen haben wir die Kühlbox noch mit spanischem Fleisch aufgefüllt und Rotwein gekauft. Dann zum Mediamarkt, die fehlende Teile für die Gopro kaufen. Dann zur Bank, Portemonnaie auffüllen und noch zum Boschdienst versuchen einen Schalldämpfer zu besorgen … letzteres klappte aufgrund der Siesta nicht. Bei Carlos bekamen wir noch Tickets für die 14:00 Fähre zu einem gutem Kurs ( danke Timo ) – alles bstens, da sind wir um 16:00 in Tanger und 1 Stunde später aufm Camping ….
Denkste! Erstmal in die falsche Schlange eingereiht und dann ging die Fähre eh erst um 16:xx los. In Tanger MED ( ca. 55km von Tanger entfernt – wissen wir jetzt ) wart es fast schon dunkel als wir aus dem Schiff kommen und nach den recht unkompliziertem Zoll war es dunkel. Das fängt ja schon mal gut an. Direkt mal im dunklem und im Regen durch Marokko ;-) achja, Tank fast leer, in Tanger gibts ja direkt ne Tanke, in Tanger MED wohl nicht …. anyway, Tankstellen kommt dann bald auf der Autobahn und wir tanken erstmal voll :-) 81cent der Liter! Weiter gehts zu einen Womostellplatz der uns nicht so zusagte und kurze Zeit später standen wir an einem bewachtem Parkplatz direkt am Meer zusammen mit 20 anderen Womos im Wind. Essen war nur drinnen. Kalt, nass und dunkel – so gefällt uns dieses Land bis jetzt noch nicht wirklich. Auch weiss ich noch nicht so recht wie ich die Menschen einschätzen soll ….
Früh gehts weiter – ohne Straßennavi, aber so schwer ist das grad noch nicht. Das Meer muss rechts sein, dann gehts schon Richtung Süden. So früh los hatte den Vorteil das MO noch müde war und noch ne lange Runde im Auto geschlafen hat. So haben wir bereits gegen 13:00 ausreichend Strecke gemacht und landen im Camp Ocean Bleu. So früh das Lager auf zu schlagen bringt einen entspannten Nachmittag und MO kann sich richtig austoben auf der Decke. Das Wetter ist immer noch kühl und feucht …
Weiter gehts Richtung Süden, next stop Casablanca. Ich wollte den Toyo noch abschmieren lassen und bin zu einer empfohlenen Werkstatt gefahren. Der Chef war auch sehr nett, meinte das könnten wir überall machen lassen, beim ihm würde das jetzt zu lange dauern … Alkohol oder Spritus haben wir übrigens auch keinen gefunden. Dabei soll man den doch überall so einfach bekommen, weswegen wir ja auch einen Spirituskocher haben …. später mehr dazu. Casablanca ist nicht schön. Man verpasst also nichts wenn man drum herum fährt. Wir sind übrigens mitten durch :-) Als Übung für den indischen Straßenverkehr sicher nicht verkehrt. Da das Wetter immer noch nicht besser ist fahren wir heute noch bis Safi.
Entlang der Küste wird es langsam immer schöner was unserer Laune auch merklich steigert. An der Küste gibt es übrigend ein schönes Fischerdörfchen. Hier kann man sich wunderbar fast im Sand festfahren wenn die Flut kommt ( why I know this ? ).
In Safi angekommen treffen wir auf M&M ( Sorry – hab eure Namen nie mit bekommen ) in ihren VW Bus. Die 2 Reisen schon seit vielen vielen Jahren und waren schon echt weit unterwegs. Wir quatschen etwas und bekommen ein paar schöne Informationen zum Land. So ist Gas hier zB echt günstig zu bekommen. Eine Füllung von einer 3 Kilo Flasche kostet zwischen 1 und 2 DH – Spiritus sei hier nirgends zu bekommen…. Aber mit den alten Gaspullen kann ich mich nicht anfreunden. Von jetzt an gehts gemütlich weiter, kurze Etapen, relativ feste Ziele und entspannen. Weiter gehts also Richtung Süden. So langsam kommen wir auch mit den Menschen besser zurecht, bzw. fühlen uns wohler und sicherer.
Bei Essaouria finden wir einen wirklich schönen Campingplatz mit einer Sanitäranlage vom feinsten. Zusätzlich stehen nebenan Anna und Nino mit ihrem Sohn Balz. Balz ist gerade 6 Monate alt und die 3 reisen in einem alten Iveco Daily aus 1989 rum. Wir sind also nicht die Einzigsten ;-) Wir bleiben noch einen Tag länger hier, bis aufs W-Lan stimmt hier alles. Nino fragte mich auch wieviel Spiritus ich dabei habe, finden werd ich hier wohl keinen. Wir fahren mit den 3en in die Stadt, bummeln durch die Medina, trinken nen Cafe ( free Wlan ) und kaufen im Souk ein. Das Kilo Gemüse kostet hier 6 DH und so wie hier das Fleisch an der Straße rumhängt will ich nichts anderes mehr haben … leider sind die 3 schon seit einige Wochen unterwegs und jetzt auf dem Heimweg. Wir bekommen noch ein paar Tips für nette Stellplätze und schöne Pisten, auch vom französischem Pärchen nebenan, die mit einen HZJ79, riesiger Kabine und Motorrad hinten dran unterwegs sind …
Ca Va Aller !!
Wir nutzen die Chance und fahren direkt mal eine der empfohlenen Pisten. Auf dem Weg kaufe ich noch einen Gaskocher, es gibt ja überall Spiritus ;-) Direkt am Meer entlang, wunderbare Aussicht und mit unserem Fahrzeugen gut zu fahren, so die nette Frau gestern abend. Wir also in die Richtung los und auf den Satelietenbildern nen schmalen Weg an der Küste gesucht, gefunden und los. Zuerst viel Schotter und nix wildes, geschobene Piste. dann gehts weiter runter ans Meer. Die Piste wird schmaler und holpriger, die ersten Regerinnen tauchen auf, alles noch super entspannt. Dann kommen wir an 2 Fischerhäuser und müssen erstmal suchen wo es hier weiter geht. Ok, den Weg gefunden und erstmal zu Fuß erkundet. Das erste richtige Qued hatte es direkt in sich. Ich höre noch die Worte von gestern abend, „wir sind den Weg vor 2 Wochen auch gefahren – super schön“ – na wenn die mit der Kiste lang gekommen sind dann schaffen wir das doch auch … Also langsam den Hang über die Steine runter und gegenüber im Zickzack die Steinstufen rauf. Weiter geht es durch ein paar kleiner Queds mit toller Aussicht am Meer entlang. Wieder muss ich den Weg suchen. Doch ich finde nichts wo wir mit 4 Rädern weiter kommen. Von hier an ist alle snur noch mit dem Motorrad zu befahren. Super, und die Sonne steht schon so schön überm Meer. Alles wieder zurück. Zurück war das Qued auch gar nicht mehr so schlimm. Es war also nicht der Weg den die 2 mir beschrieben haben. Ob wir das auch so reingefahren wären ohne dem Wissen das die 2 mit dem riesen Aufbau auch hier lang sind ??
Im Dunkeln ( soll man ja nicht ) gehts weiter, über Piste auf Teer und dann weiter nach Immesouane auf einen Campingplatz der von einem Ex Profi Surfer betrieben wird. Auch hier ist die Dusche und das Klo sehr sauber und wir treffen M&M in ihrem Bus wieder. Er war sichtbar froh das ich jetzt nen Gaskocher hab. In Agadir füllen wir den Tank nochmal auf, füllen die Vorräte auf für die nächsten Tage und stehen jetzt auf dem Camp Paradise Nomade und chillen. Ok, etwas arbeit wartet noch auf uns. Eine Milchpackung hat es nicht überlebt. sie ist im hinterstem Schrank ausgelaufen. Gemerkt hab ich das aber nur weil es unter der Beifahrertür getropft hat. Das sind gute 250cm Strecke durchs Auto die die Milch zurück gelegt hat …. Auf der Fahrerseite ist das Frischwasser vom Portapotie ausgelaufen. Und das so das es auch unten aus dem Kotflügel raus getropft ist ….
BTW – this is where I worked today :-)








































































Sehr coole Fotos………….schöne Weiterreise……….love
Hey Bastian, geile Tour die ihr da durchzieht!! Werde sehr, sehr neidisch bei den Fotos… ;)
Viel Glück und viel Spaß euch Dreien!!
Stip
Hallo ihr drei,
habt echt schöne Fotos gemacht. Sind schon gespannt auf die nächsten.
Weiterhin ganz viel Spaß!